Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft für Chiropraktik/Osteopathie und Neuraltherapie Deutscher Heilpraktiker e.V. (ACON)

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Osteopathie

 

 

Cranio-Sacrale-Therapie (CST)

Die Osteopathie geht auf den Begründer Andrew Taylor Still (1828-1917) zurück.

Bis heute gibt es für den Begriff 'Osteopathie' oder auch 'Osteopathische Medizin' keine einheitliche Beschreibung. Osteopathie steht für eine Philosophie, für eine Wissenschaft und für eine Vorgehensweise in Diagnostik und Therapie.

Still war der Auffassung, dass alles was im Körper vom 'normalen' Zustand abweicht, in der Lage ist, den freien Fluss (z.B. Blut, Lymphe, Energie) zu beeinträchtigen. Ziel ist es, solche Abweichungen (Störungen, Dysfunktionen) zu finden und zu beseitigen. Dadurch können Flüssigkeiten wieder ungehinderter zirkulieren und sind Bewegungen freier möglich. Dies kann Selbstheilungskräfte aktivieren und Heilung / Linderung ist möglich. (vgl. Lehrbuch Osteopathie, Langer u. Hebgen, 2013)

Innerhalb der Osteopathie gibt es drei große Schwerpunkte:

Parietale Osteopathie (PO)

Die PO ist eine manuelle Therapie, bei der es darum geht, Mobilitätseinschränkungen im Bindegewebe, der Muskulatur oder Gelenken zu behandeln.

Dies kann mit Massagen, Muskelenergietechniken (MET), der Triggerpunkt-Therpie oder auch Impulstechniken wie bei der Chiropaktik geschehen.

Viszerale Osteopathie (VO)

Die VO ist eine manuelle Therpae, bei der es um die inneren Organe und deren bindegewebigen Aufhängunen geht.

Die Osteopathie geht davon aus, dass Organe drei Bewegungsqualitäten haben. Diese gilt es wahrzunehmen und zu beeinflussen.

  • Motrizität: Passive Bewegung der Organe aufgrund der Bewegung des Körpers.
  • Mobilität: Passive Bewegung der Organe z.B. aufgrund der Atmung.
  • Motilität: Aktive Eigenbewegung der Organe

Craniosakrale Osteopathie (CST)

Die CST (Craniosakrale Therapie) ist eine manuelle Therapie, bei der über die Berührung Einfluss auf die Liquor (Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit), genommen wird.

Dieses System umfasst die Schädelknochen, Wirbelsäule und Kreuzbein und die darin enthaltenen Hirnhäute und vor allem den Liquor. Diese Flüssigkeit pulsiert langsamer als die Herz- und Atemfrequenz. Die Pulsation ist am ganzen Körper spürbar.

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Grundsätzlich sei noch angemerkt, dass die Osteopathie in Deutschland weder von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, anerkannt, noch bezüglich Wirkung und Wirksamkeit durch valide wissenschaftliche Studien bewiesen ist. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Osteopathie in Deutschland mittlerweile in anerkannten Studiengängen mit Bachelor oder Master Abschluss studiert werden kann. Alle „Anwendungsgebiete“ der Osteopathie sind demzufolge aus rechtlicher Sicht derzeit Beobachtungen einzelner Therapeuten ohne Anspruch auf wissenschaftliche Anerkennung. So sind alle Hinweise zu verstehen. Fragen Sie mich gerne zu diesem Thema.

Patient_inneninformation - manuelle Behandlung (pdf)